Ab Juni gibt's 100 neue Abos

ortoloco verdoppelt den Betrieb. Jetzt anmelden und ab Juni kriegst du Gemüse! Depots in
Zürich (Affoltern, Altstetten, Enge,
Kreis 5, Wiedikon, Wipkingen,
Wollishofen), Dietikon (Fondli-
hof, Urdorferstr.)
und Urdorf.


Die Idee

ortoloco ist eine selbstverwaltete Gemüsekooperative. Ihre Mitglieder versuchen so zu wirtschaften, dass sie dahinter stehen können - und der Humor dabei nicht auf der Strecke bleibt. Es geht um hochwertige Lebensmittel, faire Arbeitsbedingungen und ökologische Produktionsmethoden. Zudem versteht sich ortoloco als Labor für Wirtschaftsexperimente: ortoloco ist ein Netzwerk von Menschen, die sich gemeinsam Gedanken machen über das gute Leben, und sich für initiative Wirtschaftsprojekte den nötigen Raum schaffen. Denn vielleicht stimmt ja das Geschwätz von Kostendruck, Konkurrenzkampf und Wachstumszwang gar nicht?

Portrait

Als gemeinschaftliche Initiative von LandwirtInnen und KonsumentInnen verfolgt ortoloco ein einfaches Prinzip: KonsumentInnen pachten vom Limmattaler Biohof "Fondli" Ackerland und bauen zusammen mit einer fest angestellten Gärtnerin über 60 Gemüsesorten und anderes Essbares an: von Kopfsalat und Radiesli über Bohnen, Tomaten und Auberginen bis hin zu Schwarzwurzeln, Randen, Palmkohl, Kräutern, Beeren und mehr. Das Gemüse wird durch die Beteiligten geerntet, wöchentlich verteilt und konsumiert.

Sowohl Kosten wie auch Risiken des Betriebs werden gemeinsam getragen: alle leisten den Aufwand und alle ernten den Ertrag. ortoloco ist als Genossenschaft organisiert. Die Mitglieder fällen die wichtigen Entscheidungen gemeinsam an den Genossenschaftsversammlungen. Durch die Mitarbeit im Garten, bei der Verteilung, in Organisation und Administration übernehmen die KonsumentInnen grosse Teile der betrieblichen Verantwortung. So entsteht ein lebendiger Bezug zu Produktion und Vertrieb. Gleichzeitig fallen für die ProduzentInnen die oft fragwürdigen Ansprüche des Marktes weg, was ökologisch und sozial zu besseren Bedingungen in der Landwirtschaft führt.

ortoloco ist ein vielfältiges soziales Netzwerk. Kulturstall und Feuerstelle bieten auf dem Fondlihof Raum für Feste, Veranstaltungen und gemütliches Zusammensein. In Arbeits- und Projektgruppen können eigene Ideen umgesetzt werden.

Hintergrund

ortoloco ist Ende 2009 im Rahmen der "MontagsWerkstatt", dem Forum zu alternativen Wirtschaftsformen, in Zürich entstanden. Die Idee ist inspiriert von P.M.'s Buch "Neustart Schweiz" und basiert auf der Vision, eines vielfältigen (Land-)Wirtschaftsbetriebes mit integrierten Elementen wie beispielsweise Hofbäckerei, Käserei, Pastaproduktion, Textilien, Kindergarten. Gemäss den eigenen Fähigkeiten und Interessen engagieren sich die Beteiligten im Betrieb und decken so einen grossen Teil ihrer Bedürfnisse innerhalb nachbarschaftlicher Strukturen ab. Somit könnten sich längerfristig ganze Quartiere anstatt der Einzelhaushalte in ähnlicher Weise gemeinsam organisieren. Nach diesem Modell könnte die regionale Nahrungsmittelversorgung auch grossräumig in die Stadtplanung einbezogen werden.

Bereits sind in und aus ortoloco Projektgruppen aktiv, die Kräuter, Beeren, Pilze und Brot produzieren. So wird die Vision Schritt für Schritt zur Realität.

"Solidarische Landwirtschaft" und "regionale Vertragslandwirtschaft (RVL)" sind zwar neu für Zürich, nicht aber in der Westschweiz. Die "Agriculture contractuelle de proximité" ist seit Jahrzehnten ein bewährtes Modell der direkten Zusammenarbeit von ProduzentInnen und KonsumentInnen. Mittlerweile versorgen sich über 6000 Menschen in der Schweiz in einer dieser partizipativen Formen mit Gemüse.

Das Gemüse-Abo

KonsumentInnen aus Zürich, Dietikon und Umgebung abonnieren für mindestens ein Jahr eine Gemüsetasche, die wöchentlich ins Quartierdepot gebracht wird. Der Anbau erfolgt nach den Erkenntnissen und Richtlinien der Bio Suisse. ortoloco kultiviert eine grosse Sortenvielfalt und erntet auch verschiedene essbare Wildkräuter. Die Konsumkultur wird den Jahreszeiten und der regionalen Produktion angepasst. Somit ist das Gemüse immer frisch und geschmackvoll.

Der jährliche Betriebsbeitrag richtet sich nach der Abo-Grösse:
- kleine Tasche (2-3 Personen): CHF 1'100
- grosse Tasche (4-6 Personen): CHF 2'200
- Gastro-Kiste (für ca. 40 Suppenportionen):
  CHF 4'400
- Haus-Abo (10 Haushalte): CHF 11'000
- Nachbarschafts-Abo (100 Haushalte):
  CHF 110'000

Zusätzlich zum Gemüse können im Abo auch Obst, Eier und Käse von Partnerbetrieben sowie Brot vom Schwesterprojekt brotoloco bezogen werden.

GenossenschafterIn werden

Interessiert an ortoloco? Melde dich direkt über die Website oder per Talon bei. Quartierdepots gibt es bisher in Dietikon, Altstetten, Wiedikon, Affoltern, Zürich Hardturm und Röntgenplatz. Neue Depots könnten bald in Urdorf, Enge/Wollishofen sowie am Hottingerplatz entstehen. Eine regionale Lebensmittelversorgung kann am besten in bestehenden Nachbarschaften umgesetzt werden. ortoloco sucht die Zusammenarbeit mit sozial und ökologisch ausgerichteten Siedlungen, Grossküchen, Gastrobetrieben und Schulen.

Die Mitgliedschaft bei ortoloco ist geknüpft an den Erwerb von rückzahlbaren Anteilscheinen in der Höhe von CHF 250 pro Anteilschein. Die Anzahl Anteilscheine ist abhängig von der Abogrösse. Dabei sind in der Regel für ein kleines Gemüseabo zwei und für ein grosses Gemüseabo vier Anteilscheine zu erwerben. Die Anteilscheine sind das Genossenschaftskapital, das vor allem zur Finanzierung von Investitionen - zum Beispiel Infrastruktur - verwendet wird.

Die GenossenschafterInnen tragen im Rahmen ihrer Motivationen, Prioritäten und Möglichkeiten gemeinsam zum Gelingen des Betriebes bei - sei es beim Ernten, Abpacken, Verteilen, Fyrobigjäten, an Aktionstagen oder in der Administration. Wer bei ortoloco ein Gemüseabo bezieht, verpflichtet sich zu jährlich 5 Arbeitseinsätzen, das heisst pro kleine Tasche 10 und pro grosse Tasche 20. Zusätzliches wie auch spontanes Engagement ist jederzeit willkommen.

> GenossenschafterIn werden

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Interessiert an ortoloco? Melde dich direkt über die Website oder per Talon bei. Quartierdepots gibt es bisher in Dietikon, Altstetten, Wiedikon, Affoltern, Zürich Hardturm und Röntgenplatz. Neue Depots könnten bald in Urdorf, Enge/Wollishofen sowie am Hottingerplatz entstehen. Eine regionale Lebensmittelversorgung kann am besten in bestehenden Nachbarschaften umgesetzt werden. ortoloco sucht die Zusammenarbeit mit sozial und ökologisch ausgerichteten Siedlungen, Grossküchen, Gastrobetrieben und Schulen.

Die Mitgliedschaft bei ortoloco ist geknüpft an den Erwerb von rückzahlbaren Anteilscheinen in der Höhe von CHF 250 pro Anteilschein. Die Anzahl Anteilscheine ist abhängig von der Abogrösse. Dabei sind in der Regel für ein kleines Gemüseabo zwei und für ein grosses Gemüseabo vier Anteilscheine zu erwerben. Die Anteilscheine sind das Genossenschaftskapital, das vor allem zur Finanzierung von Investitionen - zum Beispiel Infrastruktur - verwendet wird.

Die GenossenschafterInnen tragen im Rahmen ihrer Motivationen, Prioritäten und Möglichkeiten gemeinsam zum Gelingen des Betriebes bei - sei es beim Ernten, Abpacken, Verteilen, Fyrobigjäten, an Aktionstagen oder in der Administration. Wer bei ortoloco ein Gemüseabo bezieht, verpflichtet sich zu jährlich 5 Arbeitseinsätzen, das heisst pro kleine Tasche 10 und pro grosse Tasche 20. Zusätzliches wie auch spontanes Engagement ist jederzeit willkommen.

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Kontakt

Das ortoloco-Gemüsefeld befindet sich am Stadtrand von Dietikon im Zürcher Limmattal:


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Adresse Gemüsebetrieb
ortoloco - Die regionale Gartenkooperative
Spreitenbacherstrasse 35
8953 Dietikon
info@ortoloco.ch
Adresse Administration
ortoloco - Die regionale Gartenkooperative
Albulastrasse 30
8048 Zürich
info@ortoloco.ch

Ich möchte der Genossenschaft ortoloco nicht beitreten aber gerne per Mail auf dem Laufenden gehalten werden.

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